Neu am Institut
Julia Stachura - Kunsthistorikerin
Julia Stachura ist seit Oktober 2026 wissenschaftliche Mitarbeiterin mit einem Doktorat am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft. Ihre aktuelle Forschung widmet sich der Dekonstruktion ethnografischer und fotografischer Archive durch zeitgenössische Künstler*innen, wobei der Schwerpunkt auf den globalen Mehrheiten und diasporischen Praktiken, visuellem Widerstand sowie Strategien der Kreolisierung liegt. Unter Einbeziehung von Perspektiven aus der Erinnerungsforschung bis hin zu dekolonialen Studien untersucht sie in ihrer Arbeit, wie Strategien bildgebender Medien die soziokulturellen Machtverhältnisse der Gegenwart hinterfragen.
Forschende der beiden Fachbereiche
Aktuelle Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Architektur, Skulptur und Malerei des Historismus und der Moderne
Im Zentrum der Forschungen des Kunsthistorikers stehen Relationen zwischen bildenden Künsten, Wissen und Natur.
Kunst- und Kunsttheorien des 19., 20. und 21. Jahrhunderts, Bild- und Medientheorien des 20. und 21. Jahrhunderts, Postkoloniale Theorien; Kunst und Konzepte der Natur; Ästhetik, Aisthesis und Medien des Embodiment, Kunstgeschichte im globalen Kontext, Transkulturalität und Gegenwartskunst aus Afrika sowie Global Modernisms
Joep Janssens Forschungsinteressen liegen im interdisziplinären Zugang zur Musikgeschichte, mit besonderem Augenmerk auf der Analyse von musikalischen Topoi und der Verbindung von Natur, Politik und Identität im 19. Jahrhundert.
Der Fokus liegt derzeit auf den Diskursen des Posthumanismus in Bezug gesetzt zu zeitgenössischen Phänomenen der Musikkultur
Schwerpunktmäßige Beschäftigung mit der Aktualität der Kritischen Theorie sowie mit möglichen Zusammenhänge von Ästhetik und Politik im Kunstschaffen der Gegenwart
Forschungsinteressen an der Schnittstelle zwischen Schrift-, Skizzen- und Kompositionsprozessforschung zur Musik des 19. bis 21. Jahrhunderts, mit besonderem Fokus auf ästhetischen, medienwissenschaftlichen und digitalen Aspekten.
Clara Nicolay untersucht in ihrer Dissertation die Einbindung performativer Praktiken in die künstlerische Produktion und Netzwerkbildung im Florenz um 1600. Im Fokus stehen der Körper als Medium ästhetischer Erfahrung sowie intermediäre, affekt- und körperbasierte Praktiken.
Nach der Arbeit an der Rekonstruktion des Produktionssystems der Oper in den östlichen adriatischen Theatern, liegt der aktuelle Schwerpunkt auf Giuseppe Tartinis „School of Nations“
Beschäftigt sich mit der Dekonstruktion kolonialer Bildarchive, der Selbstermächtigung Schwarzer Menschen in der Fotografie und der Analyse zeitgenössischer Kunstpraktiken der karibischen und afrikanischen Diaspora, wobei sie Machtstrukturen, Erinnerung und Identität im Kontext visueller Medien untersucht.
Evelyn Urban erforscht in ihrer Dissertation das fotografische Werk von Erna Lendvai-Dircksen im Dritten Reich, mit Fokus auf dessen ideologische Einordnung und die Konstruktion von Identität durch physiognomische und landschaftliche Elemente.
Arbeitet einerseits zum Komponisten Franz Waxman und dessen Leben und Werk "zwischen Filmmusik und Konzertsaal", widmet sich im neuen Projekt der digitalen Edition der Theaterchroniken Gumpenhubers