Das 8. Symposium zur Musikgeschichte der Sibelius-Akademie steht unter dem Titel „Musik und das Archiv: Fragmentarische und fragile Geschichten“. Es zielt darauf ab, zu untersuchen, wie Musikgeschichten im und durch „das Archiv“ bewahrt, vermittelt, fragmentiert, zum Schweigen gebracht, neu interpretiert und hinterfragt werden. Archive werden im Allgemeinen als Aufbewahrungsorte für historische Dokumente – sowohl persönlicher als auch institutioneller Art – verstanden, während „das Archiv“ als Ort institutioneller Macht und kuratorischer Prozesse fungiert, der sowohl das kulturelle Gedächtnis als auch die Kulturen des Vergessens prägt.
Wie wird Musikgeschichten in und durch „Das Archiv“ bewahrt, vermittelt, fragmentiert, zum Schweigen gebracht, neu interpretiert und hinterfragt?. Archive werden im Allgemeinen als Aufbewahrungsorte für historische Dokumente – sowohl persönlicher als auch institutioneller Art – verstanden, während „das Archiv“ als Ort institutioneller Macht und kuratorischer Prozesse fungiert, der sowohl das kulturelle Gedächtnis als auch die Kulturen des Vergessens prägt. Nach Derrida ist „das Archiv niemals geschlossen. Es öffnet sich zur Zukunft hin.“ Die digitale Technologie hat zudem Auswirkungen auf diese Zukunft, indem sie neue Ontologien, Epistemologien, Praktiken – und Herausforderungen – schafft.
Keynotespeaker
Jeanice Brooks, Professor of Music, University of Southampton
Richard Freedman, Professor of Music, Haverford College
Alejandro L. Madrid, Walter W. Naumburg Professor of Music, Harvard University
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