Franz Waxman (1906–1967) war Jazzmusiker, Orchestrator, Filmkomponist, Konzertveranstalter, Dirigent sowie Komponist von Konzert- und Opernwerken. Erst nach seiner Emigration in die USA Anfang der 1930er Jahre baute sich Waxman eine Karriere im Konzertsaal auf – zuvor war er ausschließlich für die Film- und Unterhaltungsindustrie tätig.
Ingeborg Zechner beleuchtet Waxmans musikalische Laufbahn als eine, die sich „zwischen Filmmusik und Konzertsaal“ bewegte, und beleuchtet die vielfältigen Schnittstellen zwischen diesen beiden Bereichen anhand seiner Biografie – einschließlich seiner Emigration –, seiner Tätigkeit als musikalischer Leiter des Los Angeles Music Festival, seiner internationalen Karriere als Dirigent sowie der Filmmusik, die Waxman für verschiedene zeitgenössische Medien adaptierte.
Sie zeigt, dass Hollywood-Komponisten wie Waxman die Intermedialität der Filmmusik in den 1940er bis 1960er Jahren als entscheidend für die ästhetische Identität des filmmusikalischen Werks empfanden und gibt damit Einblicke nicht nur in Waxmans Karriere, sondern auch in den historischen und kulturellen Kontext des amerikanischen und internationalen Musiklebens.
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Montag, 27.07.2026