Am 4./5. Mai fand in Basel unter dem Titel “Das Floss der Musik. Hans Werner Henze zum 100. Geburtstag” in Basel ein Symposium zu einem der wichtigsten Komponisten des 20./21. Jahrhunderts statt.
Er nutzte seine Musik als ein Vehikel für Exkursionen und Aufbrüche in neue Gefilde; in den mediterranen Süden und auf das tropische Cuba, in vielfältige Kooperations-Beziehungen mit den Textformen der Literatur, auf die Podien der Musikdramatik oder in die Formate der Radiophonie. Das in Zusammenarbeit zwischen der Paul Sacher Stiftung und der Universität Basel konzipierte und organisierte Symposium versuchte, nur wenige Wochen vor dem Gedenkanlass des 100. Geburtstags, den Komponisten Hans Werner Henze in der Vielfalt seiner Aufbrüche und Kooperationsbeziehungen zu zeigen. Behandelt wurden Fragen der Zusammenarbeit von Musik und Literatur, Aspekte der gattungs- und medienästhetischen Experimentierfreude, sowie der Bedeutung Henzes für das kulturelle Leben in einem sich schrittweise internationalisierenden Nachkriegsdeutschland. In der Paul Sacher Stiftung befindet sich der Nachlassbestand, dessen Materialien in die gemeinsame Arbeit einbezogen wurden.
Elena Minetti, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des DFG-Projekts Henze Digital an der Universität Paderborn tätig war, beschäftigte sich in ihrem Vortrag mit Don Chisciotte della Mancia (1769 / 1976).