„Sound on Screen V“ und „Re/sounding Visions: Music, Sound, and the Moving Image at 20“ ist eine internationale Konferenz und ein Symposium, das vom 15. bis 17. Juli 2026 am Royal Northern College of Music in Manchester stattfindet und Teilnehmende aus aller Welt zusammenbringt.
Diese Veranstaltung bringt Forscher*innen und Praktiker*innen, Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Musik, Ton und bewegtes Bild sowie die „Sound on Screen“-Studiengruppe der RMA zu drei Tagen der Diskussion, des Austauschs und der kritischen Reflexion über aktuelle und sich abzeichnende Richtungen in den audiovisuellen Studien zusammen. Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums von MSMI bietet die Konferenz eine Gelegenheit, Entwicklungen in diesem Bereich zu bewerten, grundlegende Fragestellungen neu zu beleuchten und neue methodische, theoretische und interdisziplinäre Wege zu erwägen.
Auf dem Programm stehen eine Keynote von Kathryn Kalinak sowie eine Podiumsdiskussion mit führenden Persönlichkeiten des Fachgebiets, die sich mit der Entwicklung und Zukunft der Sound-on-Screen-Forschung befassen. Mit mehr als siebzig Vorträgen, Positionspapieren und Video-Essays deckt die Konferenz ein breites Spektrum an Themen und medialen Kontexten ab. Dazu gehören neue Arbeiten zu Musikvideos, Klang und Verkörperung sowie zu Produktions- und Postproduktionspraktiken, aber auch Studien zur Ästhetik des Streamings, zur Archivforschung und zur videografischen Kritik. Thematische Podiumsdiskussionen befassen sich mit Themen wie der Musik von „Battlestar Galactica“, dem Soundtrack-Album als kulturellem Objekt und nordischen audiovisuellen Traditionen, während andere Beiträge Bereiche wie Sonic Branding, elektronische Musik und Sport, KI und funktionale Musik, die Politik von TikTok-Soundtracks sowie die Verbreitung von Popmusik in den Bildschirmmedien untersuchen.
Die Veranstaltung zeichnet sich durch ihre disziplinäre und geografische Breite aus, wobei sich die Forschungsarbeiten mit südasiatischen, afrikanischen, ostasiatischen, europäischen und nordamerikanischen Bildschirmkulturen befassen. Die Themen reichen von Kindermedien und Oper im Film über historische und zeitgenössische Biopics bis hin zu Darstellungen von Geschlecht und Identität sowie queeren Ansätzen zur audiovisuellen Theorie. Praxisorientierte Arbeiten und Videoessays sorgen für zusätzliche methodische Vielfalt.
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